Viele unnötige Fahrten

Befahren mit Privatfahrzeugen der Alpen Äbnet und Hannig

Fahrverbote werden durchgesetzt.

1. Ausgangslage: Viele unnötige Fahrten

Von Seiten der Bevölkerung sind verschiedene Hinweise bezüglich privaten Fahrzeugen auf den Alpen Äbnet und Hannig eingegangen. Nach Kontrollen der Regionalpolizei zeigt sich auf der Strasse zur Alpe Äbnet und auf dem Schlittelweg zur Hannigalp ein reger und störender Verkehr von verschiedenen Fahrzeugen, die sich teilweise ohne Grund und Bewilligungen in den homologierten Fahrverboten bewegen.

2. Entscheid des Gemeinderats

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 12. Juli 2017 entschieden, dass die Regionalpolizei die Durchsetzung der Fahrverbote zu den Alpen usw. künftig strikte verfolgen wird. Dies auch in Hinsicht auf die touristische Tätigkeit auf dem Gemeindegebiet und im Rahmen von Ruhe und Ordnung.
Daher werden nur klar definierte Fahrbewilligungen, auf Basis begründeter Fahrten ausgestellt.

Als begründete Fahrten gelten unter anderem:

  • Aktives Bewirtschaften von Flächen, die nur via die Strassen im Fahrverbot erreicht werden können.
  • Fahrzeuge von Betriebsangehörigen der Alpe, touristischen Betrieben und für Belange der Gemeinde Grächen

Für Arbeiten auf der Alpe, wie das Gemeindewerk, Käseverteilung oder Notfalleinsätze erteilt die Gemeindeverwaltung fallweise Fahrbewilligungen oder informiert die Regionalpolizei direkt, um den Verwaltungsaufwand klein zu halten.

Besuche der Alpangehörigen, Begutachtung des Viehs, Ziger holen usw. gelten nicht als begründete Fahrten. Die Fahrzeuge sind daher vor den Fahrverboten zu belassen und die Besuche sind zu Fuss oder via Hannigbahn durchzuführen.

3. Ablauf

Für die Ausstellung der Fahrbewilligungen ist ein schriftliches Gesuch oder ein Email an die Gemeindeverwaltung zu stellen. Das Gesuch beinhaltet die Fahrzeugnummernschilder, die landwirtschaftliche Betriebsnummer und den Ort der bewirtschafteten Flächen.
Die Verwaltung stellt auf Basis dieser Daten eine Fahrbewilligung pro Betriebsnummer aus, sofern diese begründet ist.
Die Fahrbewilligung ist mitzuführen und bei Verlangen der Regionalpolizei vorzuweisen. Kann diese nicht vorgewiesen werden, gilt die Fahrt als unbegründet.