FAQ

Coronavirus

Verhaltensempfehlungen

  • Abstand halten 
  • Gründlich Hände waschen 
  • Hände schütteln vermeiden 
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten oder niesen 
  • Bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben 
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation 
  • Falls möglich weiter im Homeoffice arbeiten 

1. Die Hauptbotschaft war bisher immer «Bleiben Sie zu Hause». Gilt sie noch nach der ersten Lockerung der Massnahmen vom 27. April? 

Mit jeder Etappe, mit der Bundesrat die Massnahmen lockert, werden mehr Menschen wieder ihre Wohnbereiche verlassen – aber gestaffelt. Dies ist der Sinn der etappenweisen Lockerungen. Die Anzahl Personen im öffentlichen Raum wird zunehmen. Doch die Auswirkungen auf die Ansteckungsrate kann der Bund überwachen. Sollten Ansteckungszahlen nicht wieder zunehmen, kann der Bundesrat die nächste Etappe beschliessen. 

Besonders gefährdete Personen sollen weiterhin möglichst zu Hause blieben. Dies ändert sich weder mit den Lockerungen vom 27. April noch mit jenen vom 11. Mai.  

2. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder das Coronavirus übertragen? 

Kinder erkranken kaum am neuen Coronavirus. Sie gelten auch nicht als wesentliche Überträger. Mit zunehmendem Alter steigt das potenzielle Risiko einer Übertragung. 

3. Dürfen sich Kinder privat mit Freunden zum Spielen treffen? 

Ja, aber weiterhin in Gruppen von maximal fünf Kindern. Sie sollten dabei möglichst die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. 

Nach wie vor sollten sich keine grösseren Gruppen von Kindern in Parks oder anderen Orten treffen. 

4. Dürfen Kinder auf Spielplätze gehen? 

Ja, wichtig ist dabei aber, dass sich die verschiedenen Eltern von Kindern an die Abstandsregeln halten. 

5. Dürfen Kinder wieder zusammen spielen, beispielsweise in ihrem Quartier? Müssen sie die Regeln zum Abstandhalten einhalten? 

Ja, Kinder können maximal zu fünft zusammen spielen. Die Eltern und weitere Erwachsene sollen sich dann nicht in Gruppen treffen. Zudem sollen alle die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. 

6. Dürfen erwachsene Personen ihre Eltern oder Grosseltern besuchen? 

Erwachsene sollten ihre Eltern nur besuchen, wenn diese Unterstützung benötigen, die sie anderweitig nicht erhalten können. Die Regelung der Besuche in Alters- und Pflegeheimen obliegt den Kantonen. Der Bund empfiehlt ein Besuchsverbot. 

7. Dürfen Kinder Zeit mit ihren Grosseltern verbringen? Welche Vorsichtsmassnahmen sind zu treffen? 

Kinder sollen Grosseltern nicht für längere Zeit besuchen. Ein kurzer Besuch mit einer Umarmung ist allerdings erlaubt. Das stärkt auch die Psyche. 

Kinder erkranken selten am neuen Coronavirus. Wenn doch, dann haben sie meist milde Symptome. Sie dürfen dann ihre Grosseltern nicht besuchen und müssen zu Hause bleiben. Ebenfalls sollte ein Kind auf den Besuch der Grosseltern verzichten, wenn es im engen Umkreis oder in der Familie Kontakt zu einer erkrankten Person hatte. 

Das Problem bei Besuchen von gesunden Enkeln bei ihren Grosseltern sind die Eltern oder andere erwachsene Begleiter der Kinder. Sie könnten bei einem längeren Besuch die Grosseltern anstecken. 

8. Warum wird der Präsenzunterricht in den obligatorischen Schulen wieder erlaubt? 

Kinder haben ein Recht auf Bildung. Diese erhalten sie am besten im Präsenzunterricht in der Schule. Auch brauchen Kinder ein soziales Umfeld, das ihre Schulkameraden mit einschliesst. Aus diesen Gründen öffnen die obligatorischen Schulen (Primar- und Sekundarschule I) ab 11. Mai wieder. Bedingung ist, dass sie ein Schutzkonzept erarbeiten, welches alle Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler einhalten können. 

9. Müssen Eltern ihr Kind zur Schule schicken? 

Ja, die Schulpflicht war nie und ist weiterhin nicht aufgehoben. Ist der Präsenzunterricht wieder erlaubt, dann müssen die Eltern ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen. 

Bei Kindern gibt es gemäss aktuellem Wissen keinen Gesundheitszustand, mit dem sie bei einer Coronavirus-Infektion für einen schweren Krankheitsverlauf gefährdet wären. Leidet ein Kind an einer chronischen Krankheit (Diabetes, Asthma usw.), dann müssen die Eltern dies mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprechen. 

Für Kinder von Eltern, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, können die Schulen individuelle Lösungen finden. 

10. Werden auch Sportlektionen wiederaufgenommen? 

Sobald die Schulen wieder offen sind, werden auch wieder Sportlektionen im Rahmen der Schule und mit den entsprechenden Schutzkonzepten stattfinden.